e.o.f.
Noch im Traum höre ich den Namen eines Bahnhofs, der mir bekannt vorkommen sollte. Wenn ich richtig wach wäre. Ich sortiere die Stimmen, die einen im Kopf, die anderen im Abteil.
- …so einfach kann das nicht sein.
Meine Augen sind noch nicht ganz offen, die Stimmen noch nicht endgültig geordnet.
- …du kannst nicht einfach so gehen - nach all den Jahren.
Durch den Schlitz meiner Augenlider sehe ich ein Mädchen und einen Jungen auf der Bank gegenüber. Die Körper sind zueinander gedreht, beide zurückgelehnt, die Arme verschränkt.
Meine Augen fallen wieder zu. Die Stimmen passen nicht zu meinem sich davonschleichenden Traum. War da nicht Sonne und Meer? Und hier? Kalt? Regen? Blaue Filter vor der Kamera? Weitwinkel, um beide Hauptdarsteller zu sehen?
Meine Augen öffnen sich wieder ein bisschen.
-… wir können doch auch weiterhin…
- Das ist nicht das selbe.
Ich ordne langsam die Stimmen ein - und auch die Szene, die ich sehe. Reden sie gleich von Freundschaft, von verpassten Chancen, von Zukunft, die sich auch irgendwann wieder ändern kann in das, was einmal war? Und dann? Dann sprechen sie weiter.
- Du kannst nicht einfach ein Solo-Album aufnehmen, da ist Unverständnis in der Stimme, wenigstens hättest du was sagen können.
- Ja, dass ihr das übers Management erfahren habt, war Scheiße!?!
Alles anders. Alles anders, als ich dachte, würde dann wohl der nächste Song heißen. Nur schreiben muss ihn noch jemand.
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