Ich schieb dich quer durch die Halle

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Simpsons, The “Drink Duff” [Farbe: navy] (T-Shirt)
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triple espresso

Eine Zeit lang hörte ich das Lied jeden Abend zum Einschlafen. Es half dabei ungefähr wie ein dreifacher Espresso auf Ex.
Irgendwann habe ich gelesen, dass der Typ, als dieses Lied schrieb, gerade mal zwei Akkorde konnte. Und mittlerweile höre ich das Lied manchmal eher durch Zufall, zwischen durch und spiele andere Lieder mit mehr Akkorden auch nicht besser.

Faithless - don’t leave

vérité

Fernseh aus! Musik spüren! Französisch lernen!

and the rest is..

Es gibt Musik, Lieder, die muss ich auf Vinyl haben.

Schweineherbst von Slime, Various Positions von Leonard Cohen, I was wrong von den Sisters of Mercy, White Light, white Heat, white Trash von Social Distortion und jetzt muss es wieder eine Platte sein. Vinyl. Knistern. Gänsehaut.
Alle anderen Worte zu dieser Platte auf spreeblick.com 

musik: gundermann | krams

Die Gitarre beginnt. Der Klang der Stimme zwischen Stille, Einhalt und Revolution. Erinnerung und Zukunft im hier und jetzt. Eine Träne läuft über das Gesicht, verfängt sich am Mundwinkel, der vom Lächeln gehalten wird.

Er singt und erzählt. Über Freundschaft, Heimat, Ursprung und die Rückkehr zu allem durch die Liebe. Erwachsen werden. Alt werden. Und er singt und erzählt vom Tod. Bilder im Kopf, das Herz gefüllt, Gänsehaut.
Still.
Gänsehaut. Den Film im Kopf. Das Herz läuft über.

black flat pill therapy

Und da stehe ich dann. Höre die Lieder, die Namen tragen, Erinnerungen, Bilder, Gefühle. Meine Prinzessin, die Elfe, meine Muse, mein Paris und vielleicht auch Namen dazwischen. Und Ereignisse ohne Frauennamen. Wilde Pogomengen, Tinitus, Endorphin, Schweiß, Testosteron. Rostock, Cottbus, Berlin. Potsdam, Zwickau, Berlin. Und immer wieder Berlin. Mit voller Kraft, manchmal mit halber, aber immer: Energie. Und dann stehe ich da. Vielleicht ein T-Shirt in der Hand. Vielleicht ein letztes vinyl. Auf jeden Fall diese eine Form von Therapie. Vorn in der Pogo-Menge. 14 Jahre später. Und immer weiß ich noch nicht viel mehr. Bin mir manchmal über gleiche Dinge unsicher. Und auch wenn die Band geht: die Musik bleibt. Irgendwo schließt sich immer ein Kreis.

16. Februar 2006. Such A Surge live im SO36, Berlin-Kreuzberg.

ich weiß, ein Lügner würd’ das selbe sagen

    Zum Glück kam mir kein polyphoner Klingelton dazwischen. Kein nerviges Gefiepe, das mir die Melodie im Kopf kaputt schlagen konnte.

    Immer wieder klang die Zeile in meinem Kopf nach und Zuhaus konnte ich endlich die CD einlegen. Wenn irgendwer eine Idee hat, wo ich Tom Liwa’s St. Amour auf Schallplatte bekomme: bitte, bitte…

    (Für Interessierte - die Zeile im Kopf:  Ich will nichts mehr sein als das, was ich bin. Fehler für Fehler komme ich mir näher.)