verschiedenes VIII

I. das leben von anderen

- …ich glaube ja, dass Sexsucht in der Ehe anders definiert werden muss…
Sein Gesprächspartner guckt fragend.
- …es gibt ja schließlich auch Quartalstrinker!
Und im Zugabteil gucken plötzlich recht viele aus dem Fenster. Und auch ich sehe darin mein eigenes Grinsen gespiegelt.

II. eben noch auf al-x.org

Bisher bin ich mir noch unschlüssig, ob ich mir the bucket list ansehe. Mal guckn.
Was ich jedoch im Zusammenhang mit den Film bemerkenswert fand, war, dass die Interviews mit Jack Nicholson, die ich in drei verschiedenen Zeitungen las, fast deckungsgleich waren. In Fragen und Antworten. Aber eben auch nur so nah an ganz knapp fast gleich vorbei, dass es nicht die selben waren.
Und vielleicht noch eine zweite Sache. Die stand aber nur in einem der Interviews. Die Idee von Mr. Nicholson, eine weltweite Initiative, eine Stimmabgabe durchzuführen. Zu der Frage: Wollt ihr je wieder Krieg?

III. demnächst auf al-x.org / werbeblog

Zurzeit höre ich gern wieder mal einen Soundtrack. Once. Gitarre, Männer-, Frauenstimme. Nicht viel mehr. Zum Lagerfeuer. Für die Wanne. Zum Rotwein. Für Melancholie.
Die Filmkritik vielleicht, na ihr wisst schon.

einmal x 2

Jeder ist die große Liebe im Leben eines anderen.

Andrew Sean Greer, Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli

(Hab ich schon mal zitiert, aber da ich jetzt den Ursprung kenne*: an dieser Stelle noch mal.)
(*wenn ich auch im Bücherregal nachsehen musste)

Film: Office Space

Eigentlich wollte ich erst etwas über einen Film mit Jennifer Aniston schreiben, der auch grade in den Kinos läuft. Aber, da es immer ein aber gibt.

Daher nun kurz zu einem anderen Film.

Was geschieht, wenn ein unmotivierter, schlecht gelaunter und angehend zynischer Mitarbeiter in der Paartherapie hypnotisiert wird und der Therapeut während der Hypnose kurzfristig wegen Tod ausfällt und so die Hypnose nicht zu Ende geführt wird?

Nun das offensichtliche: auch die Paartherapie wird nicht zu Ende geführt. Und das nicht ganz so offensichtliche: das Leben wird schöner, einfacher und der Mitarbeiter erscheint immer noch zynisch.

Das Memo zum Film folgt.

link imdb.com

link kino.de 

suchdienst

Ich hatte dieses Lied im Ohr, einige wenige Textfetzen noch im Kopf und Zugang zum allwissenden Internet. Trotzdem fand ich den Titel erst zufällig durch ausgesuchte Strategien. Nirgendwo sonst ein Textverweis zu finden. Daher für alle: hier ist der Text dieses Liedes.

Once more I’ll say goodbye to you
Things happen, but we don’t really know why
If it’s supposed to be like this
Why do most of us ignore the chance to miss?
Oh yeah

Torn apart at the seams and my dreams turn to tears
I’m not feeling this situation
Run away try to find that safe place you can hide
The best place to be when you’re feeling like
Chorus:
Me! (Me)
Yeah! (Yeah)
All these things I hate revolve around
Me (Me)
Yeah! (Yeah)
Just back off before I snap

Once more you tell those lies to me
Why can’t you just be straight up with honesty?
When you say those things in my ear
Why do you always tell me what you wanna hear?
Oh yeah (yeah!)

Wear your heart on your sleeve, make things hard to believe
I’m not feeling this situation
Run away try to find that safe place you can hide
It’s the best place to be when you’re feeling like

(chorus)

Torn apart at the seams and my dreams turn to tears
I’m not feeling this situation
Run away try to find that safe place you can hide
It’s the best place to be when you’re feeling like me
(it’s the best place to be when you’re!)

(chorus)

Ach ja, Titel und Interpret: all the things I hate (revolve around me) von bullet for my valentine

angenommen

Wie wäre es, wenn Quentin Tarantino Däne wäre? Keine Ahnung. Eigentlich auch ne blöde Frage. Aber in China essen sie Hunde.

doppelrundumschlag

Jetzt folgt mein Senf zu zwei Filmen, die mir schon vor längerer Zeit empfohlen wurden: butterfly effect und 21 gramm.

Der Film 21 gramm handelt von einer Organspende und wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt - desjenigen, der ein Herz erhält, der Frau des Organspenders und desjenigen, der die Organspende, mh, verursacht.
Diese Perspektivewechsel sind zum Anfang des Films eine Schwäche, entwickeln sich aber zum Ende hin als etwas positives. Hierdurch wird die Möglichkeit erschaffen sich mit allen Charakteren einzulassen, keine überschnellen Schlüsse oder Verurteilungen zu tätigen.
Kurz zur Handlung: Durch einen Unfall verlieren ein Mann und deren zwei Töchter das Leben. Sein Herz jedoch ermöglich Paul Rivers (Sean Penn) das Weiterleben. Der Unfallverursacher Jack Jordan (Benicio del Torro) wühlt sich nach und nach immer mehr in Selbstzweifel und -vorwürfen aufgrund des Unfalls. Hier wird es dem Zuschauer überlassen, Urteile zu fällen. Die Handlung spitzt sich zu, als die Ehefrau des Unfallopfers Christina sich in Paul Rivers verliebt und zwischen ihren Gefühlen zu Paul, den Selbstvorwürfen und dem Hass gegenüber dem Unfallverursacher Jack Jordan hin und her gerissen wird. Schließlich fordert sie Paul auf, Jack zu töten. In einem Motel kommt es zum Showdown - mit einem guten Ende im Bezug auf den Inhalt und den Verlauf des Filmes.

butterfly effect. Der Film spielt auf die Theorie an, dass der Schlag eines Schmetterlingsflügels in China auf der anderen Seite der Erde einen Orkan auslösen kann. Evan Treborn (Ashton Kutcher) hat in seiner Kindheit immer wieder Blackouts - gerade in Augenblicken psychischer Anspannung. Um dieses in den Griff zu bekommen, schlägt ein Psychologe vor, dass er selbst Tagebuch führen soll, um sich an Ereignisse besser erinnern zu können.
Jahre später stellt er fest, dass er genau mit diesen Tagebüchern die Vergangenheit verändern kann. Nur, dass er im Vornherein nie weiß, welche langfristigen Veränderungen seine Beeinflussung der Geschichte bewirken wird. Immer schlägt eine kleinen Veränderung eines Details wie ein Kometeneinschlag in die Geschichte ein. Ein Komet, der zuerst eine Sternschnuppe schien. Umso mehr versucht Evan diese Verschlechterung durch eine Veränderung in der Vergangenheit zu verbessern oder abzumildern. Fast wieder zu einer Verschlimmerung führt. Jeder seiner Schläge mit seinen Schmetterlingsflügeln aus brennender Seite löst einen Orkan in der Geschichte aus.
Das Ende, nun ich möchte nicht zu viel verraten. Für mich war es etwas zu einfach, etwas zu leicht für den Verlauf des Filmes bis dahin.

Beide Filme auf jeden Fall: Daumen nach oben. Aber morgen, morgen guck ich mal wieder was lustiges.

fishing for compliments

*big fish* geguckt. und wieder wuenschte ich, dass sie recht gehabt haette, als sie sagte: *du bist ein spinner*

suess getraeumt. traeumt suess.