a) seatbelts
Seit einigen Tagen ist Fastenzeit. Bis Ostern. Sieben Wochen. Und mir wird immer wieder suggeriert, dass das alles so etwas wie ne Diät sein muss. Bis ich mich mit jemanden unterhielt, der diese Zeit nicht nur aufs weniger Essen beschränkt, sondern allgemein auf Verzicht. Von der Idee angeregt, habe ich mir selbst etwas überlegt.
Und ein anderer Gedanke war dabei – gerade in der aktuellen Debatte um Bundesverfassungsgerichtsurteile der letzten Zeit – wie schön, dass ich etwas zum Verzichten habe.
b) this is where I heal my hurts
..und oft, wenn meine Lippen die Worte wie im Himmel, so auf Erden formen, habe ich dieses Bild vor Augen. Geradeaus der Blick auf nicht viel mehr als einen windschiefen Schuppen und eine Dorfstraße, die genau diesen Namen trägt. Hühner, die im Sand scharren, das leise Gackern und diese besondere Stille, die alles leicht macht. Wir sitzen auf Kissen, die fadenscheinig sind. Gott hat nen leichten warmen Regen zu verschenken. Neben mir die Frau, die die besten Plinsen machen und rechts der Mann, der irgendwie alles gut werden lassen konnte.
Und ich hoffe, dass ich den kleinen Mäusen beides geben kann. Das Vertrauen auf die Worte. Und die Bilder, die aus den Worten wieder Vertrauen formen.
c) fsk
Zwei Filme der letzten Zeit: stilles Choas (link kino.de) und Die Kunst des negativen Denkens (link kino.de).