frwHC
Ich kann mich erinnern. Ich kann es sogar nachempfinden, dass ich jahrelang nicht ohne dich auskam. Mir nichts und keine andere vorstellen konnte, als dich. Wenn es gegangen wäre, auf diesen Pfaden, die von göttlichem Licht beschienen sind, ich wäre alle Minuten, Sekunden der 24 Stunden, die uns jeden Tag aufs neue bleiben, bei und mit dir gewesen. Immer. Und immer. Wieder.
Ich kann mich erinnern. Ich kann es sogar nachempfinden, wie ich das erste Mal länger von dir getrennt war. Und wir uns auch schon recht schnell immer selterner sahen. Und der Boss im Radio von dir sang, als wir uns dann wieder trafen.
Ich kann mich erinnern. Ich kann das alles nachempfinden. Und trotzdem bist du mir fremd geworden. Wie Gefühle einem fremd werden, wenn sie zu Erinnerungen werden. Zu Bildern in schwarz-weiss. Zur Vergangenheit. Zum einem Schatten, einem Echo oder vielleicht auch nur etwas, das immer wieder geweckt werden muss.
Du bist immer noch meine Heimatstadt. Aber mein Zuhause habe ich heute woanders gefunden.
dto.