jedes mal

Es ist so einfach, so selbstverständlich, dass ich es nicht verstehe.

Fast wie ans Meer zu fahren. Wenn du mehr und mehr das Salz in der Luft erst riechen und dann auch schmecken kannst. Der Wind ist feuchter und jedes Mal anders. Und dann, wenn du auch die Wellen hörst, und vielmehr: wenn du sie auch siehst, dann gibt es diesen einen Moment, in dem es einfach geschieht. Gedanken wie Meer, Blick so weit, du so klein, dass du dich unendlich fühlen könntest, und irgendwann fließt einfach alles.

Heute Morgen war das so ähnlich. Die Luft so klar, die Straßen leer.

Der erste Schnee des Jahres.

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