Einmal

Ich erinner’ mich noch an die Federball-Spiele, bei denen du mich immer gewinnen lassen hast. Obwohl das wahrscheinlich nicht immer einfach war. Auch der Geruch deines Werkzeugkellers oder der Garage liegt mir an und ab in der Nase. Ich schmunzel dann immer. Und denke daran, wie du mich das erste Mal mit deinem dünsten Bohrer hast arbeiten lassen. Meinen ersten Satz Werkzeuge habe ich von dir bekommen.

Oder wie wir auf der Bank an der Rückseite des Wochenendhauses saßen und auf das Gestell für die Schaukel gesehen haben. Wir haben meist dabei geschwiegen. Oder haben beide gelesen. Es war diese bestimmte Art von Schweigen. So viele unausgesprochene Worte. Vielleicht weil sie einfach zu viel gewesen wären. Nicht notwendig. Vielleicht auch, weil dir kleine Gesten immer mehr gelegen haben, als Worte.

Guck doch ab und an mal bei uns vorbei. Wir müssen nicht reden. Es reicht einfach das Gefühl, dass du da warst. Und bis wir uns wiedersehen, werde ich vielleicht wieder eine Schaukel an das Gerüst gehangen haben. Bis wir uns einmal wiedersehen. Auf wiedersehen.

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