It ain’t over
’til the fat lady sings, heißt es landauf, landab allgemein und manchmal etwas leichtsinnig.
Aber wo früher die Kirche die Lieder vermittelte, die im Moment des letzten Abschiedes Vertrauen, Hoffnung und Halt geben konnten, bleibt heute nicht viel. Kein Vater unser, kein Ich bin ein Gast auf Erden.
In der Hospiz-Arbeit wird dies fehlen, beim Abschied nehmen. Vertraute Worte, tief vertraute Klänge.
Oder werden wir alle Knocking on heavens door singen? Und in welcher Version? Bob Dylan? Jan Plewka? Guns’n'Roses?
Wenn, dann Plewka. Obwohl mein persönlicher Favorit immo Johnny Liebling mit “30 Sommer” sind. Das wäre ‘ne Abschiedsmucke. Obwohl, für’s Hospiz vielleicht nur bedingt geeignet..