ein schnitt
aus der serie “schlechte gedichte”
Ich seh sie an und denk dabei
Denkt sie oder ist ihr alles einerlei
Träumt sie oder ist ihr sogar
Bewusst, dass sie mal nur Samen war?
Gestrebt, gewachsen zum Licht
Die Füße wie Wurzeln unbeweglich
Fast perfekt, die Summe ihrer Fehler
Wie das Stottern von nem Erzähler
Steht sie lächelt, als kriegt sie nichts mit
Steht sie, wartet auf den letzten Schnitt
Steht sie wie ich im Abendwind
Und mir wird bewusst,
dass wir alle Blumen sind.
Na, sooo schlecht ist es nun nicht, das Gedicht. Etwas Dünger an das Blümelein?