musik
- Es gibt Momente, in denen ich einen kleine Eindruck habe von dem, was hier so geschehen soll, weißt du.
Jan läßt eine kurze Pause entstehen und sieht Melanie an. Sie nickt. In ihren Augen liegt Verständnis und Jan spürt einfach nur den Wunsch sie zu küssen.
Als sich seine Lippen von ihren lösen, spricht er weiter.
- Es ist als könnte ich für einen kurzen Augenblick durch das Schlüsselloch Gottes schauen. Jan fühlt wie er rot wird, doch Melanie legt einfach nur ihre Hand auf seinen Arm.
- Und dann sind da diese Situationen, in denen ich keine Ahnung habe, was eigentlich geschieht. Um mich herum, mit mir. Und es wird mir klar, dass ich nicht einmal der Nabel meiner eigenen Welt bin.
Jan sucht wieder ihren Blick. Hangelt sich daran entlang, bis er so etwas wie festen Boden spürt. Er greift nach ihrer Hand. Läßt sich nicht mehr los.
- Als würde ich kein einziges Wort verstehen. Alles macht keinen Sinn und mein Hirn versucht die Botschaften zu entschlüsseln dann läuft es nur wie im Leerlauf heiß.
Dieses Mal sucht Melanie Jans Augen. Sie findet sie nicht und so suchen ihren Lippen einen Weg und finden seinen Halsansatz. Dann begegnen sich auch ihre Blicke.
- Wenn du eine Sprache für diese Welt wählen müßtest, eine Sprache, die für alle gelten sollte, die alle Menschen sprechen würden, welche wäre es?
- Musik.
Gefällt mir, diese Sprache.
Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.