by the way

    Im Kino gewesen. Terminal geguckt. Ich hatte etwas, nur ein wenig mehr erwartet. Alles in allem ein netter Film. Der Film hat wohl eine reale Vorlage und in diesem Zusammenhang blieb ein Gedanke hängen. Der Mann, der hinter dieser Geschichte steht, der die Vorlage gab und das alles mehr oder weniger so erlebt hat, bekam von Steven Spielberg wohl 300.000 Dollar für den Film. Und damit bleiben ein paar Gedanken.
    Wurde der Ideengeber benachteiligt?
    Hätte Spielberg mehr zahlen können, müssen, sollen?
    Wieviel hat Tom Hanks bekommen?

    Aber: wen interessiert schon der reale Hintergrund, so lange Tom Hanks mitspielt,….oder?

    Und noch eine Sache:  cornflakesblau.de  wurde aktualisiert. Für Interessenten. An dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön mit Diätpotential an  Miss Hanky  für ihre Bilder.

Nur zu Besuch

    Wie wäre das eigentlich, wenn ein Gast zu uns kommt? Ein Gast, der unsere Sprache nicht kennt, keinen unserer Gebräuche. Kein Wörterbuch im Reisegepäck, keine Benimmregeln im Hintergrund. Unwissend, unverfälscht. Wie würden wir mit ihm umgehen?

    Das habe ich mich heute gefragt, als ich ein Kind gesehen habe. Und wie es erzogen, berichtigt, zurecht gewiesen worde.

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Zutatenbrei

Eine Mischung aus Pathos und Wehmut schlägt durch meine Brust, meinen Kopf. Ab und zu ein Grinsen auf dem Gesicht.

An meine Mädels und Jungs aus S.: wir waren ein gutes Team. Es war mir eine Ehre, mit euch zu arbeiten.

Gracie. Auf bald.

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Wahlfrei II

So, das war es. Im doppelten Sinne. Die Wahl zum ZDF Buch des Jahres. Oder wie auch immer die Miss-Wahl der Bücher hieß. Und die Kommentare hinterher. Die waren es wirklich.

Die Kommentare klangen ähnlich wie die der etablierten Volksparteien nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Keine Spur von ernst nehmen. Ja, der Vergleich hinkt, aber wie soll ich Aussagen in der Art von “und belletristische und triviale Fehltritte wollen wir mal entschuldigen” verstehen?

Da führt einer eine Wahl durch und setzt sich intellektuell über das Ergebnis hinweg - oder vielmehr über die Wähler. Demokratie leicht gemacht. Fast mag man bei Popstars, Deutschland sucht den Superstar und Co mitmachen. Da wird wenigstens das Wahlergebnis in Form eines Knebl-Plattenvertrages ernst genommen…

Naja, gut, auch das wäre übertrieben…

alle Ware nieder

Dem allgemeinen Trend von Plus, Aldi, Extra, Kaufland und Co KG folgend, biete ich schon extra früh die erste Weihnachtsgeschichte an. Aber eigentlich ist es viel weniger eine Geschichte als ein Sachverhalt. Anyway. Hier nun der Geschichten-Sachverhalt.

Eine Mann saß Daheim und erwartete seine Freundin zu einem romanischen Abend während der Weihnachtszeit. Er hatte schon die Kerzen im Weihnachtsgesteck angezündet und den Weihnachtspunch kalt gestellt oder wahlweise erwärmt.

Als sie dann nach Hause kam und all die Vorbereitung sah, wurde ihr so warm ums Herz, dass sie sofort über ihn herfiel und ins Bett zerrte - ohne die Kerzen zu löschen.Wenig später brannten beide voller Leidenschaft und die Kerzen sich erst durch den Weihnachtskranz, dann den Tisch und schließlich die Wohnung ab.

Bis hier kein Happy End. Aber die Versicherung musste laute Gerichtsurteil zahlen, da dem Mann seine Lust nicht vorzuwerfen sei - so der Richter.

Die Frage die ich mir stelle: Was führte zu dem Urteil? Verständnis? Einsicht? Stiller Vorwurf? Oder anders gefragt: mag der Richter weiblich oder männlich gewesen sein?

freie Wahl gegen Wahlfrei

R.E.M. geht in den USA auf Tour, auf Wahlkampftour. Auf der „Vote-for-change-Tour“ wollen Sie für eine Wahl von Kerry bzw gegen eine Wahl von Bush jr. Stimmung machen, Stimmen fangen.

Und langsam frage ich mich wo der Unterschied ist. Macht es einen Unterschied, von wem man sich seine Meinung bezahlen läßt? Und kann man gegen Bush sein, ohne mit Kerry zu sympatisieren? Was drängt einen zur Macht? Was genau läßt diese beiden zur Macht drängen? Wie damals im Deutschunterricht bleibt die Frage: Welche Intention steckt hinter diesem Werk?

Samuel L. Jackson sagte, dass er die Hollywood-Maschinerie kennt und damit er Washington-Maschinerie ebenso wenig Glauben schenkt. Aber muss man sich als Nicht-Wahlberechtigter überhaupt Gedanken über diesen Wahlkampf machen? Aber vielleicht ist es wie in der Wissenschaft: die richtige Lösung ist die einfachste, die naheliegenste. Wie schon Bela B. es einmal während des deutschen Wahlkampfes formulierte: SPD ist Scheiße, aber CDU ist oberscheiße…

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