Bis ans Ende
Ich weiß noch - oh man, klingt das alt. Also, mh, bei Prüfung war ich immer nah dran, nach dem ersten paar Worten den Rest der Aufgabe zu tippen. Mehr oder weniger lag ich dann richtig. Was dazu führte, dass halt die Antwort mehr oder eben weniger richtig war und zweitens, dass ich mir immer wieder vornahm, dass ich die Aufgabe bis zum Ende lesen werde. Bis. Zum. Ende. Und damit dann auch weiß, was gefragt ist.
Tja. Ich habe mir “letzte Ausfahrt Brooklyn” vorgenommen. Habe dann etwas verspätet die Rezession noch einmal gelesen. Bis zum Ende. Und da stand dann (erst), dass das Buch nicht soo zu empfehlen wäre. Also immer noch nix dazu gelernt.
Aber gut. Habe dieses Buch zur Seite gelegt. Und ein anderes in die Hand genommen: Tom Sharpe “Puppenmord” und, ja!, dickes, fettes Danke nach da draußen - für den Tipp.
Das werde ich bis zum Ende lesen. Bis. Zum. Ende. Vielleicht besteht ja noch Hoffnung - und ich kann doch noch dazu lernen.
Auch wenn eine Rezession schlecht, kann ein Buch doch gefallen. Nicht immer müssen die Kritiker recht haben (manchmal verlieren sie sich auch intellektueller Onanie). Beim Gedanken an den Puppenmord krieg ich jedenfalls ein heiteres Schmunzeln ins Gesicht.
Letzte Ausfahrt hab ich zwar nicht gelesen sondern nur gehört, fand es aber fast sehr gut … also nur gut.
Ich wusste gar nicht was mich erwartet und war dem entsprechend schockiert über teils doch sehr explizite Ausdrucksweise. Die Detailbeobachtung fand ich sehr überzeugend, sehr schöne Studie! Zusammenfassend sage ich, auf jeden Fall lesenswert (muss ich dann wohl auch noch machen ;-)).
Jaja das Backlog …